Evangelisch-Lutherischer Pfarrbereich Wurzbach Heberndorf - Heinersdorf - Oßla - Titschendorf - Weitisberga - Wurzbach
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Aktuelles

Historisches Orgelkonzert in Wurzbach

 

Am Samstag, den 2. November 2019, um 17 Uhr  in der  Kirche Wurzbach.

Frauenkirchenkantor Matthias Grünert ist zu Gast an der Trampeli-Orgel.

 

Wieso historisches Konzert? 

Es erklingen Werke des Lobensteiner Hof- und Stadtorganisten Georg Andreas Sorge (1703 – 1778). Zu damaliger Zeit kein Unbekannter in der Musikwelt. Mit Kontakten u.a. zu Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann. Die Orgel in der Wurzbacher Kirche hat historischen Bezug zu Georg Andreas Sorge. Als Orgelsachverständiger wurde der weithin bekannte Orgelexperte und Komponist Sorge, von den Grafen Reuß wohl geschätzt, jedenfalls wurde er in den späten 70er Jahren mit der Betreuung des Orgelneubaus für die Kirche in Wurzbach, in der benachbarten Grafschaft Reuß-Ebersdorf, von Heinrich Graf XXIV. beauftragt. Die Fertigstellung der 1782 geweihten Orgel erlebte Sorge leider nicht mehr, er starb am 4. April 1778.

 

Sorge fand neben seinen umfangreichen Aufgaben in Lobenstein die Zeit, zahlreiche Lehrwerke über Musikpraxis und –theorie zu schreiben und im Druck zu veröffentlichen. Als Komponist ist er ebenso produktiv und liefert eine Reihe von Orgelkompositionen, die größtenteils mit einer kleinen bis mittleren Orgel rechnen, sodass diese Präludien, Sonaten oder Choralbearbeitungen wunderbar auf das Instrument in der Wurzbacher Kirche passen.

 

Ab dem 1. November 2019 wird Frauenkirchenkantor Matthias Grünert, Georg Andreas Sorges, bei Balthasar Schmidt in Nürnberg veröffentlichte „ Clavierübung“ die aus 24 Präludien bestehen, in Zusammenarbeit mit dem Leipziger Label “Rondeau“, für eine CD einspielen. Nach Recherche wäre diese weltweit die erste komplette Aufnahme. Sorge durchschreitet den Quintenzirkel mit jeweils einem Dur-Paar gefolgt von einem Moll-Paar, sodass er alle 24 Moll- und Durtonarten bearbeitet.

 

Übrigens veröffentlicht Bach – neben Telemann - ebenso bei Balthasar Schmidt seinen Dritten Theil der Clavier-Übung… Beginnend mit einem Praeludium in a-moll. Im Rahmen der CD Einspielung können Sie im Konzert am 2. November schon erleben, wie Werk und Orgel harmonieren und unter Händen und Füßen von Matthias Grünert spätbarocke Klangwelten wieder entstehen.

 

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird freundlich gebeten.

 

Matthias Grünert ist im Saale-Orla-Kreis kein Unbekannter. Er wurde 1973 in Nürnberg geboren. Erste prägende musikalische Eindrücke empfing der Sohn eines Kirchenmusikerehepaares als Sänger im Windsbacher Knabenchor. Nach dem Abitur studierte er Kirchenmusik A, Gesang und Orgel an der Hochschule für Kirchenmusik in Bayreuth und an der Hochschule für Musik in Lübeck. Weiterführende Impulse erhielt er von F. Tagliavini, J. Laukvik, M. Radulescu. Er ist Preisträger verschiedener Orgelwettbewerbe, so z. B. des „Internationalen Wettbewerbs für Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker 2000“.

Während des Studiums war er Assistent des Lübecker Domchores und Kirchenmusiker an St. Petri im Luftkurort Bosau, wo er die Konzertreihe Bosauer Sommerkonzerte organisierte.

In den Jahren 2000-2004 war er als Stadt- und Kreiskantor im thüringischen Greiz tätig und brachte 2003 an der Stadtkirche St. Marien u. a. das gesamte Orgelwerk Bachs zur Aufführung.

2004 wurde er als erster Kantor der Dresdner Frauenkirche berufen und trat dieses Amt im Januar 2005 an. Seitdem ist er künstlerisch verantwortlich für die gesamte Kirchenmusik im wiedererbauten Barockbau.

Er gründete den Chor der Frauenkirche und den Kammerchor der Frauenkirche, die er beide zu einer festen Größe in der Kulturlandschaft Mitteldeutschlands etablieren konnte. 

Der Kammerchor versteht sich als kirchenmusikalischer Botschafter der Frauenkirche und gastierte vor bedeutenden Persönlichkeiten wie beispielsweise dem US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident a. D. Horst Köhler oder Papst Franziskus.

Das von ihm initiierte und aus Musikern der Sächsischen Staatskapelle und Dresdner Philharmonie bestehende ensemble frauenkirche ist ständiger musikalischer Partner bei vielen Aufführungen vor Ort und darüber hinaus auf Gastspielreisen präsent. Als Dirigent arbeitet Matthias Grünert mit vielen namhaften Solisten und Orchestern regelmäßig zusammen, Gastspiele als Organist und Dirigent führten ihn bisher an zahlreiche Orgeln ebenso wie in viele Musikzentren, beispielsweise nach Japan, Island, Frankreich, Belgien, Österreich, Italien, Tschechien, Polen und in die Schweiz. Als Organist ist er gern gesehener Duopartner profilierter Musiker. Eine umfassende Diskographie weist die musikalische Vielfalt Matthias Grünerts aus, darunter viel beachtete CD-Einspielungen u. a. bei Sony, Berlin Classics und Rondeau. Darüber hinaus dokumentieren zahlreiche Fernseh- und Rundfunk-Aufnahmen sein musikalisches Wirken.

Seit dem Wintersemester 2008/09 hat er einen Lehrauftrag für Orgel an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden inne.

Zudem ist er Autor von Klavierauszügen und Continuoaussetzungen für den Musikverlag Breitkopf & Härtel.

Das Musikfestival Mitte Europa kürte 2015 Matthias Grünert zum Artist in Residence.  

Konzert mit Querflöte und Orgel

 

Am Samstag, den 24.08.2019 um 19.30 Uhr findet in der Nikolauskirche Wurzbach ein vergnügliches Konzert statt.

Zu Gast ist Ensemble Nürnberger Pfeiffenlust mit Corinna Frühwald aus Nürnberg (Querflöte) und Stefan Glaßer aus Wendelstein bei Nürnberg (Orgel).

Werke von Johann Sebastian Bach, Carl Phillip Emanuel Bach, Christoph Willibald Gluck, Johann Caspar von Kerll und Marin Marais werden u.a. zu hören sein.

 

Die künstlerischen Werdegänge der Musiker:

Die Flötistin Corinna Frühwald absolvierte am Meistersinger-Konservatorium Nürnberg ihr Querflötenstudium. Nachfolgend genoss sie weiterführende Studien bei Hanna Feist und Klaus Holsten.Ein Meisterkurs führte sie zu Aurèle Nicolet.

Stefan Glaßer studierte ebenfalls am Meistersinger-Konservatorium Nürnberg die Fächer Klarinette, Klavier bei Annie Gicquel, Orgel bei Helmut Scheller und Heinrich Walter und schloss sein Studium mit der B-Prüfung als Kirchenmusiker ab. Stefan Glaßer war Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes. Seine Konzerttätigkeiten erstrecken sich als Pianist über Opern- und Operettenkonzerte bis hin zu Orgelkonzerten, u. a.  in der St. Sebalduskirche Nürnberg, der Bachkirche Arnstadt, und zusammen mit der Querflötistin Corinna Frühwald an der Rieger-Orgel der Basilika Vierzehnheiligen bei Lichtenfels, der Jehmlichorgel Elsterberg, der Walcker-Orgel in Annaberg-Buchholz, der Sonnenorgel Görlitz, der Schulze-Orgel Markneukirchen, den Trampeli-Orgeln Landwüst und Gefell und der Poppe-Orgel in Seiffen. Bereits während seiner Studienzeit besuchte er Meisterkurse bei  Ewald Kooiman, Professor Michael Radulescu, Wolfgang Rübsam, Harald Vogel und Gerd Wachowski. Stefan Glaßer ist Kantor an der Evangelischen Kirche St. Georg in Wendelstein bei Nürnberg.

 

Der Eintritt ist frei - Spenden werden erbeten.

Konzertreihe "Stunde der Orgelmusik"

 

Auch in diesem Jahr erwarten uns wieder 5 Konzerte aus der Reihe "Stunde der Orgelmusik" unter der Leitung von Jürgen Schumann. Dazu sind Sie herzlich eingeladen in die Kirche Sankt Nikolaus zu Wurzbach an folgenden Abenden mit den jeweiligen Künstlern:

 

Freitag, 31. Mai, 20 Uhr

Loreen Apel (Gesang)

Heiko Rössel (Gesang, Gitarre)

Dr. Albrecht Reimann (Oboe)

Sophie Heinl & Michelle Krieg (Flöte)

Jürgen Schumann (Orgel, Klavier, Cembalo)

 

Freitag, 7. Juni, 20 Uhr

Klarinettentrio unter der Leitung von Wolfgang Bohn

Loreen Apel (Gesang)

Heiko Rössel (Gesang, Gitarre)

Sophie Heinl & Michelle Krieg (Flöte)

Jürgen Schumann (Orgel, Klavier, Cembalo)

 

Freitag, 14. Juni, 20 Uhr

Gemischter Chor „Dreiklang“ unter der Leitung von Elke Grimm

Loreen Apel (Gesang)

Heiko Rössel (Gesang, Gitarre)

Oliver Krieg (Orgel)

Sophie Heinl & Michelle Krieg (Flöte)

Jürgen Schumann (Orgel, Klavier, Cembalo)

 

Freitag, 21. Juni, 20 Uhr

Kirchenchor Bad Lobenstein unter der Leitung von Michael Lamprecht

Heiko Rössel (Gesang, Gitarre)

Sophie Heinl & Michelle Krieg (Flöte)

Jürgen Schumann (Orgel, Klavier, Cembalo)

 

Freitag, 28. Juni, 20 Uhr

Loreen Apel (Gesang)

Heiko Rössel (Gesang, Gitarre)

Dr. Albrecht Reimann (Oboe)

Sophie Heinl & Michelle Krieg (Flöte)

Jürgen Schumann (Orgel, Klavier, Cembalo)

 

Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Trampeli-Orgel wird gebeten.

 

Ihr und Euer Pfarrer Denny Seifert

60 Jahre Posaunenchor Heberndorf

 

Mit einem Konzertgottesdienst am 5. Mai feiert der Posaunenchor der Ev.-luth. Kirchgemeinde Heberndorf in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen. Mit dabei sind verschiedene Posaunenchöre aus der Region. Beginn ist um 14 Uhr in der Sankt Petri-Pauli-Kirche

 

Ihr und Euer Pfarrer Denny Seifert

Adventskonzert am 2. Advent

 

Mit adventlich-weihnachtlichen Tönen und Gesängen - vorgetragen von Loreen Apel, Heiko Rössel, Sophie Heinl und Michelle Krieg - lädt Jürgen Schumann auch in diesem Jahr wieder zum Adventskonzert in die Nikolauskirche nach Wurzbach ein. Beginn des Konzerts am 9. Dezember ist um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Orgel wird gebeten.

Neben der Musik gibt es auch Stollen und Glühwein. Herzlich Willkommen!

 

Ihr und Euer Pfarrer Denny Seifert

FriedensDekade 2018

 

Krieg 3.0 - mit dem Motto der diesjährigen FriedensDekade soll angesichts der Gefahr der Eskalation vorhandener Konflikte weltweit auf die potenziellen Gefahren eines dritten Weltkriegs aufmerksam gemacht werden. Dabei wird die weltweite Aufrüstungsspirale, die sich auch in den Finanzplänen der kommenden Jahre für den Verteidigungshaushalt in Deutschland widerspiegelt, kritisch hinterfragt. Zugleich will die FriedensDekade den Fokus auf die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung kriegerischer Waffen legen. Ob Drohnen, Roboter oder Slaughterbots: Die Entwicklung unbemannter, eigenständig agierender Killermaschinen ist auf dem Vormarsch, um Kriege – auch in Form von Cyberwars – wieder führbar zu machen. „Mit dem Motto ‚Krieg 3.0‘ wollen wir ein Bewusstsein für die aktuellen Entwicklungen im militärischen Sektor schaffen, die kriegerische Auseinandersetzungen durch technologische Weiterentwicklungen wieder sinnvoll und möglich erscheinen lassen“, erläutert Jan Gildemeister, Vorsitzender des Ökumenischen FriedensDekade e. V. „Der Mensch soll in der unmittelbaren Kriegsführung vor Ort durch Roboter und Maschinen ersetzt werden. Damit wird die Bereitschaft zunehmen, Konflikte wieder militärisch zu lösen und Krieg(e) zu führen.“

   Mit kleinen Andachten beteiligt sich auch wieder der Pfarrbereich Wurzbach. Beginn in den jeweiligen Kirchen ist um 19.30 Uhr am

 

Mo., 12.11., in Wurzbach ,

Di., 13.11., in Oßla,

Mi., 14.11., in Titschendorf,

Mo., 19.11. in Heberndorf.

Der Termin am Di., 20.11. in Weitisberga entfällt aus terminlichen Gründen.

 

Den Abschluss bildet der Gottesdienst am Buß– und Bettag (Mi., 21.11.) in Wurzbach um 19.30 Uhr.

 

Ihr und Euer Pfarrer Denny Seifert

Martinstag am 11. November in Weitisberga

 

In diesem Jahr feiert der Pfarrbereich Wurzbach den Martinstag in der Weitisbergaer St.- Martins-Kirche ab 17 Uhr. Nach einer Andacht zu deren Kirchweih und einer Erzählung über die  Mantelteilung ziehen wir in einem Laternenumzug zum Bürgerhaus. Dort erwarten uns warme Getränke und Martinshörnchen zum Teilen. Ihr seid alle herzlich eingeladen.

 

Ihr und Euer Pfarrer Denny Seifert

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